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Süßwasser · Spätfrühling bis Herbst; nach Einbruch der Dunkelheit

Aal

Anguilla anguilla

⚠ STATUS-WARNUNG: Der Europäische Aal ist auf der Roten Liste der IUCN als VOM AUSSTERBEN BEDROHT (Critically Endangered) eingestuft und seit Jahrzehnten stark rückläufig. Die Regeln unterscheiden sich drastisch je nach Land: In vielen deutschen Ländern ist er mit Mindestmaßen und Schonzeiten fischbar, in den Niederlanden ist die Freizeit-Entnahme weitgehend verboten, und in England müssen die meisten Aale zurückgesetzt werden. Gehe NIEMALS davon aus, einen Aal behalten zu dürfen — prüfe die örtlichen Regeln, bevor du überhaupt angelst, und setze Aale standardmäßig zurück.

Saisons · Hochsaison

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Aal
Foto: Damien Delaunay, CC BY 4.0 — Wikimedia Commons

Erkennungsmerkmale

  • Langer, schlangenartiger Körper mit durchgehendem Saum aus Rücken-, Schwanz- und Afterflosse
  • Kleine Brustflossen und gar keine Bauchflossen
  • Gelbbraune Flanken im Süßwasser-Stadium 'Gelbaal', als wandernder 'Blankaal' silber-schwarz
  • Winzige eingebettete Schuppen — die Haut fühlt sich glatt und sehr schleimig an, Kopf klein und spitz
  • Unterkiefer etwas länger als der obere; Augen beim Gelbaal klein, beim Blankaal vergrößert

Lebensweise

  • Katadrom — in der Sargassosee geboren, als Glasaal nach Europa getrieben, lebt Jahre im Süßwasser vor der Rückwanderung als Blankaal
  • Strenger Nachtfresser, der Fische, Würmer, Muscheln und Aas über den Geruch am Grund jagt
  • Vergräbt sich tagsüber in Schlamm und Kraut und kann in feuchten Nächten kurze Strecken über nasses Gras wandern
  • Die Bestände sind seit den 1980ern eingebrochen — die Glasaal-Ankunft ist ein Bruchteil historischer Werte, daher die Einstufung als vom Aussterben bedroht
  • Schluckt Köder tief; wo erlaubt, widerhakenlose oder Kreishaken nutzen und den Fisch schnell mit nassen Händen zurücksetzen

Verbreitung

Westliche Ostsee, Deutschland · OstseeküsteHäufig
Rhein & Binnengewässer, Deutschland · Deutschland BinnenlandHäufig
Polder & Nordseeküste, Niederlande · NiederlandeHäufig
Flüsse & Seen, England & Wales · Vereinigtes KönigreichHäufig
Seen, Flüsse & Küste, Irland · IrlandHäufig
Flüsse & Seen, Frankreich · FrankreichHäufig
Ebro & Binnengewässer, Spanien · SpanienHäufig
Adriatikküste & Po-Becken, Italien · ItalienHäufig
Seen & Flüsse, Schweden & Finnland · SkandinavienHäufig
Ostseeküste & Schären, Skandinavien · SkandinavienHäufig
Donaubecken · MitteleuropaHäufig
Karpfen-Tiefland, Mitteleuropa · MitteleuropaHäufig
Deutsche Bucht, Deutschland · NordseeküsteGelegentlich
Mittelmeerküste, Frankreich · FrankreichGelegentlich
Mittelmeerküste, Spanien · SpanienGelegentlich

Wo Sie sie finden

  • Träge Flusskolke und Anleger an Rhein, Themse und Ebro — Regeln vorher prüfen
  • Niederländische Poldergräben und Kanäle — dort ist die Freizeit-Entnahme weitgehend verboten
  • Irische und norddeutsche Bracklagunen und Gezeitenbäche bei Nacht

Wo sie leben

Träge Tieflandflüsse, Kanäle und Gräben mit weichem SchlammgrundVerkrautete Seen, Teiche und geflutete KiesgrubenMündungen, brackige Lagunen und Küstenbäche

So fangen Sie sie

Nacht-Grundangeln in Flusskolken Fluss

Montage: Laufbleimontage mit starkem Haken und Tauwurm in trägen Flusskolken und Gräben, nach Einbruch der Dunkelheit mit Bissanzeiger gefischt — nur, wo die Regeln es erlauben

Köder/Kunstköder: Tauwürmer, Wurmbündel

Wichtigster Tipp: Vor der ersten Rutenlegung die örtlichen Regeln prüfen; in vielen Gewässern gilt striktes Zurücksetzen, und tief geschluckte Haken schneidet man am Vorfach ab, statt sie zu ziehen.

Stillwasser-Grundangeln nach Einbruch der Dunkelheit See

Montage: Grundblei-Montage an verkrauteten Seerändern und Kiesgrubenrändern, Köder hart am Grund, nachts mit Alarm gefischt

Köder/Kunstköder: Würmer, Garnelen, tote Köderfische, wo erlaubt

Wichtigster Tipp: Den Aal mit nassen Händen behandeln, im Wasser abhaken, wenn möglich, und schnell zurücksetzen — die Art ist vom Aussterben bedroht und jeder erwachsene Aal zählt.

Beste Köder & Kunstköder

Tauwürmer und WurmbündelKöderfische — kleine Rotaugen oder Gründlinge, wo erlaubtGarnelen und Muscheln in Mündungen

Techniken für Aal →

Basis-Setup

  • Rute: Mittlere 10-12 ft Grundrute mit feinfühliger Spitze oder Bissanzeiger
  • Schnur: 10-15 lb Mono mit starkem Vorfach; Aale beißen leichte Schnur durch
  • Endmontage: Laufbleimontagen, starke Haken Größe 2-6, Draht- oder starke Mono-Vorfächer

Empfohlene Ausrüstung für diese Art

Rute · Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Die Tipps stammen aus unserer Regelbibliothek — niemals bezahlte Platzierungen. Preise sind Richtwerte; Affiliate-Links können uns eine Provision einbringen.

Typische Größe

Üblich 16-24 in (40-60 cm), etwa 0,5-1,5 lb (0,2-0,7 kg); große Weibchen bis 40 in (100 cm) und 6 lb (2,7 kg) und mehr sind heute selten

Als Speisefisch

Historisch begehrt, aber nicht entnehmen: streng geschützt durch seinen Gefährdungsstatus, langlebig und fettreich mit Schadstoffanreicherung — Zurücksetzen ist fast überall der richtige Standard.

Ähnliche Arten

Vorschriften variieren je nach Gebiet und können sich in der Saison ändern — prüfen Sie vor dem Angeln immer die offiziellen Regeln für Ihr Gebiet. Vorschriften-Guide →

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